Neuigkeiten aus der Kreisgruppe

Vom 11. bis 26.05.2022 kann die Gebäudebrüterausstellung im Quartiersbüro, Spiegelfabrik, Lange Straße 53, in Fürth besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind variabel. Bitte informieren Sie sich über unsere Webseite: fuerth.lbv.de Der Eintritt ist kostenlos.  Die Eröffnung ist am 11.5.22 um 19.00 Uhr.

Führungen: 14.05.: 12.00 Uhr und 22.05.: 10.00 Uhr

 

Vom 28.05.-15.06.22 ist die Ausstellung im Rathaus Langenzenn, Friedrich-Ebert-Straße 7, 90579 Langenzenn. Eröffnung am 28.05.2022 um 17.00 Uhr.

 

Exkursionen: 28.05.: 18.30 Uhr und 09.06.: 09.00 Uhr

 

Anschauliche Informationen, Exponate und an manchen Tagen auch Führungen und Exkursionen sind dort zu erleben!


KG Fürth beim Tag der Artenvielfalt

Am 15.5. sind wir mit abwechslungsreichem Programm und einem Infostand beim Tag der Artenvielfalt der Stadt Fürth vertreten:

 

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Monatstreff der Kreisgruppe Fürth mit Vortrag zu „Wege des LBV für zukunftsorientierten Naturschutz"

Rauchschwalben (Foto: Ralph Sturm, LBV-Bildarchiv)
Rauchschwalben (Foto: Ralph Sturm, LBV-Bildarchiv)

Wann? Mittwoch, 18.5.2022, 19:30 Uhr

Ort: Gaststätte „Auf der Tulpe“, Tulpenweg 60, Fürth.

 

Referent: Dr. Norbert Schäffer


Monatstreff der Kreisgruppe Fürth mit Vortrag zu „Wildbienen in Fürth – Porträts und Fördermöglichkeiten"

Gelbbindige Furchenbiene (Foto: Dr. Eberhard Pfeuffer)
Gelbbindige Furchenbiene (Foto: Dr. Eberhard Pfeuffer)

Wann? Mittwoch, 27.04.2022, 19:30 Uhr

Ort: Gaststätte „Auf der Tulpe“, Tulpenweg 60, Fürth.

 

Referenten: Dr. Rainer Poltz und Tarja Richter, LBV Fürth

 


Jahreshauptversammlung KG Fürth

Rauchschwalben (Foto Ralph Sturm, LBV-Bildarchiv)
Rauchschwalben (Foto Ralph Sturm, LBV-Bildarchiv)

Wann? Mittwoch, 30.03.2022, 19:30 Uhr

Ort: Gaststätte „Auf der Tulpe“, Tulpenweg 60, Fürth.

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen:

- Schriftführer*in

- Beisitzer*in

- Jugendbeauftragte*r


ONLINE-Monatstreff der KG Fürth mit Vortrag „Vogel des Jahres 2022 – der Wiedehopf""

Foto: Rosl Rößner (LBV-Bildarchiv)
Foto: Rosl Rößner (LBV-Bildarchiv)

Das nächste Monatstreffen der Kreisgruppe Fürth steht an! 

 

Wann? Mittwoch, 23.02.2022, 19:30 Uhr

Referenten: Hans-Georg Müller und Richard Fischer

Ort: Online über Zoom

 

Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/87904086992?pwd=Sk5Ob3I2em4wOE5iYjZNWGlIZGs3Zz09

 

Meeting-ID: 879 0408 6992

Kenncode: 546693


ONLINE-Monatstreff der KG Fürth mit Vortrag „Die Bedeutung von Weideflächen für die Biodiversität""

Das nächste Monatstreffen der Kreisgruppe Fürth steht an! 

Wann? Mittwoch, 26.01.2022, 19:30 Uhr

Referent: Dr. Alois Kapfer

Ort: Online über Zoom

 

Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/89746702450?pwd=QWZtZFVMUTdHV0t3YzFDOXQyNnRzUT09

 

Meeting-ID: 897 4670 2450

Kenncode: 378581


ONLINE-Monatstreff der KG Fürth mit Vortrag „Vogel des Jahres 2021 - das Rotkehlchen"

Das nächste Monatstreffen der Kreisgruppe Fürth steht an! 

Wann? Mittwoch, 24.11.2021, 19:30 Uhr

Ort: Online über Zoom


Mehlschwalbe - Vogel des Jahres 2022 ...?

Bei der Wahl zum Vogel des Jahres unterstützen wir natürlich auch dieses Mal wieder die Mehlschwalbe.

 

Sie liegt uns nicht nur am Herzen, weil sie so ein sympathischer kleiner Gebäudebrüter ist, sondern sie bildet auch einen Schwerpunkt für die Arbeit im Arbeitskreis Gebäudebrüter. Durch die öffentliche Aufmerksamkeit als Vogel des Jahres könnten wir für alle Gebäudebrüter noch wesentlich mehr erreichen. Deshalb unsere Bitte an alle Unterstützer:

 

STIMMT FÜR DIE MEHLSCHWALBE! 

Klickt hier um für die Mehlschwalbe zu stimmen:

https://www.vogeldesjahres.de/wahl/Mehlschwalbe/Fürth/

 

Danke für Eure Unterstützung ...


Herzlichen Dank!

Seit vielen vielen Jahren unterstützt uns Herr Scherer aus Hiltmannsdorf mit großzügigen Spenden! Damit aber nicht genug: Im Pop-up Store „ZeitRaum“ ist Herr Scherer mit Design-Möbeln und Drechselware vertreten. Der „ZeitRaum“ wird voraussichtlich noch bis Dezember geöffnet sein. Herr Scherer hat uns angekündigt, dass er für dieses Jahr seinen Erlös an unsere Kreisgruppe spenden wird! Ein riesiges Dankeschön dafür! 

 

Wenn sie bei Herrn Scherer etwas Schönes für Ihre 4 Wände finden, unterstützen Sie damit auch die Arbeit der Kreisgruppe Fürth. 

 

Den „ZeitRaum“ finden Sie in Langenzenn, Hindenburgstr. 29. Öffnungszeiten: Do. 15-19 Uhr, Fr. 15-18 Uhr und Sa. 9-12 Uhr. 

 


Kreisgruppe Fürth: Monatstreff mit Vortrag „Kraniche im spanischen Winterquartier"

Das nächste Monatstreffen der Kreisgruppe Fürth steht an! 

Wann? Mittwoch, 27.10.2021, 19:30 Uhr

Ort: Gaststätte "Auf der Tulpe", Tulpenweg 60, Fürth-Burgfarrnbach

 

Die Kreisgruppe Fürth trifft sich jeden letzten Mittwoch im Monat. Wir freuen uns ganz besonders auf jeden, der sich neu zu uns gesellen möchte.


Apfelsaft aus Dippoldsberg

Nach einem nebligen Erntevormittag waren die Wannen und Körbe im Nu mit Äpfeln gefüllt! So blieb auch noch Zeit für eine kleine Vesperrunde im Wald. In der Zwischenzeit kam sogar die herbstlich warme Sonne heraus, so dass die überschaubare Wartezeit vor der Mosterei sehr kurzweilig war.

 

Die Ernteaktion der Kreisgruppe Fürth fand auf unserer LBV-eigenen Streuobstwiese in Dippoldsberg statt. In der Mosterei Wilhersmdorf haben wir die Äpfel pressen und in 5l-Packs abfüllen lassen.


Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Fürth mit Nachwahlen am 30.7.2021, 19:30 Uhr

Ort: Gaststätte „Auf der Tulpe“, Tulpenweg 60, Fürth-Burgfarrnbach

Coronabedingt bitten wir um Anmeldung bis 29.7.2021 unter nuernberg@lbv.de oder telefonisch unter der 0911-45 47 37. 

 

Tagesordnung: 

1. Begrüßung

2. Vorstellung & Genehmigung der Tagesordnung

3. Bericht des Vorstands 2020

4. Kassenbericht 2020

5. Bericht aus der Regionalgeschäftsstelle 2020

6. Aussprache über die Berichte

7. Entlastung des Vorstands

8. Bestimmung eines Wahlausschusses

9. Nachwahl des Schatzmeisters und des Jugendbeauftragten  

10. Ehrungen & Verabschiedungen

11. Sonstiges 

Monatstreff mit Vortrag am 28.6.2021 im Restaurant Kirschbaum entfällt!

Gerne wären wir mit Euch im Juni wieder in die Monatstreffs gestartet. Leider ist aufgrund von Umbauarbeiten der Saal im Kirschbaum aktuell nicht nutzbar. Wir machen uns also für den Rest des Jahres auf die Suche nach einer neuen Lokalität und geben Euch schnellstmöglich Bescheid, wann wir uns endlich wieder treffen können. 

Ehrenamtliche Wiesenweihen-Schützer gesucht!

Im Rahmen des Artenhilfsprogramms Wiesenweihe sucht die Kreisgruppe Fürth Unterstützung im Landkreis Fürth - schwerpunktmäßig für die Gemeindegebiete Großhabersdorf, Cadolzburg und Wilhermsdorf. Nachdem die Greifvogelart Anfang der 1990er Jahre noch vom Aussterben bedroht war, ist der Bestand inzwischen auch durch das Schutzprojekte des LBV wieder im Aufwind, so dass allein in der 20jährigen Laufzeit des AHP Wiesenweihe der bayerische Bestand wieder mehr als verdreifacht werden konnte. Aufgabe eines Wiesenweihen-Schützers ist es, Bruten in der Agrarlandschaft aufzuspüren und in Absprache mit den Landwirten und den Naturschutzbehörden vor Ort Schutzmaßnahmen in die Wege zu leiten.

 

 

Was sollten Interessierte mitbringen?  

  • Hohe Motivation, sich im Vogelschutz zu engagieren
  • Zeit für die Kontrolle des zugeteilten Gebietes (zwischen Ende April und Anfang August, insbesondere im Mai und Juni)
  • Bestmöglich ein Auto, mit dem das zugeteilte Gebiet zur Suche von Wiesenweihen-Bruten abgefahren werden kann

Die ehrenamtlichen Wiesenweihen-Schützer erhalten vom LBV eine gründliche Einarbeitung (ornithologische Grundkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung), eine Erstattung der Fahrtkosten sowie eine kleine Aufwandsentschädigung. Außerdem werden Kartenmaterial und ein GPS-Gerät zur Verfügung gestellt.

 

Wer an einer Mitarbeit Interesse hat, kann sich gerne in der Regionalgeschäftsstelle des LBV in Nürnberg unter nuernberg@lbv.de oder telefonisch unter der 0911-45 47 37 melden. 

Mitstreiter zum Verhören des Wachtelkönigs gesucht!

Im Rahmen der Wiesenbrüterkartierung hat der LBV auch den Auftrag, den Brutbestand des Wachtelkönigs zu erfassen und die Kreisgruppe Fürth ist dabei. 

 

Auf Grundlage der vergangenen Kartierungen sind in Bayern ca. 50 Flächen bekannt, auf denen Wachtelkönige festgestellt wurden. Um den aktuellen Bestand zu erfassen, möchten wir dazu aufrufen, sich an einem bayernweit koordinierten, gleichzeitigen Verhör des Wachtelkönigs zu beteiligen. Der Wachtelkönig ist unscheinbar, ja fast unsichtbar und ruft vorwiegend nachts. Das „Ratschen“ der Rufer ist nahezu unverwechselbar und ist bei Windstille über hunderte Meter zu hören. Nicht zu sehen, wo die Rufer sich befinden, erfordert es, dass in den einzelnen Wiesenbrüter-Regionen möglichst koordiniert verhört wird und eine besondere Erfassung stattfindet.    

 

Wann ist das Verhör geplant? 

Die Erfassung soll nach derzeitigem Stand am 12.06.2021, ab 23 Uhr bis maximal 3 Uhr stattfinden.  Sollte witterungsbedingt, z.B. wegen Schlechtwetter o. ä. am 12.06.2021 die Erfassung nicht möglich/sinnvoll sein, wird es einen Ausweichtermin geben.  

 

Wie funktioniert das Ganze? 

Zugeteilt wird 1 Standort, nahe am Wohnort. Verhört wird am besten zu zweit  (nächtliche Sicherheit, falls jemand keine Begleitperson hat, bitte Bescheid geben, dann versuchen wir das zu organisieren). Vor Ort wird ca. 1h gelauscht (der Wachtelkönig ist laut, weithin hörbar und nicht zu verwechseln). Falls möglich würden wir uns freuen, wenn eine durchgehende Tonaufnahme (Smartphone reicht, Rekorder mit Mikro wäre super) während der "Lauschzeit erstellt werden könnte, damit bekämen wir weitere Daten für den Landkreis (Grillen, Wachtel, nächtlicher Vogelzug).

 

Wo gibt es weitere Informationen? 

Für allgemeine Rückfragen zum Projekt steht Fabian Unger unter wiesenbrueter@lbv.de gerne zur Verfügung. Wer sich direkt anmelden möchte, meldet sich bitte bei Richard Fischer unter fuerth@lbv.de. Und wer noch mehr zum Wachtelkönig wissen und ihn vielleicht auch einmal hören will, kann sich hier schlau machen. Wir freuen uns auf zahlreiche Lauscher!

Jahreshauptversammlung KG Fürth am 31.5.2021 entfällt - neuer Termin voraussichtlich am 26.7.2021

Die für den 31.5.2021, 19:30 Uhr geplante Jahreshauptversammlung der KG Fürth muss leider coronabedingt entfallen. Als Ersatztermin haben wir aktuell den 26.7.2021 ins Auge gefasst, aber auch hier müssen wir uns natürlich wieder an die dann geltenden Bestimmungen halten. Wir halten Sie auf dem Laufenden.  

Endspurt bei der Wahl zum Vogel des Jahres 2021!

Noch bis zum 15.12.2020 stehen alle bei uns brütenden Vögel und die wichtigsten Gastvogelarten zur Wahl. Die zehn Kandidaten mit den meisten Stimmen gehen als Favoriten in die Hauptwahl.

 

Warum hat die LBV-Kreisgruppe Führt hat die Mehlschwalbe nominiert?

„Die Mehlschwalbe ist einer der liebenswertesten Vögel Deutschlands“, so Hans Georg Müller, Gebäudebrüterexperte der Kreisgruppe. Noch gibt es sie sowohl im Landkreis als auch im Stadtgebiet von Fürth relativ zahlreich, auch wenn die Bestände in den letzten Jahrzehnten dramatisch abgenommen haben. „Die Zukunftsaussichten für die Mehlschwalbe sind allerdings nicht rosig“, weiß Müller. Neben Nahrungsmangel auf Grund des Insektensterbens wird es für den possierlichen Frühlingsboten immer schwieriger geeignete Nistplätze zu finden. Bereits seit Jahrhunderten hat sich die Mehlschwalbe immer stärker mit dem Menschen verbunden. Heute nistet sie nahezu ausschließlich an Gebäuden, in deren Umfeld sie Jagd auf Fliegen und Mücken macht und damit auch uns Menschen einen Dienst erweist. „In unseren Augen ist die Mehlschwalbe deshalb die beste Kandidatin für das Jubiläumsjahr des Vogels des Jahres, denn sie verkörpert wie kein anderer Vogel die Zusammengehörigkeit von Mensch und Natur“ meint Richard Fischer, Vorsitzender der Kreisgruppe.

 

Ihre Stimme wird benötigt!

Um unter die Top 10 und damit in die entscheidende Wahlrunde zu kommen, fehlen der Mehlschwalbe aber noch mehr als 500 Stimmen. Daher bittet die LBV-Kreisgruppe Fürth ihre Fürther MitbürgerInnen darum, sich in den letzten Tagen bis zum 15.12.2020 noch an der Abstimmung zu beteiligen und ihre Stimme der Mehlschwalbe zu geben. Abgestimmt werden kann hier.

Apfelsaft aus Dippoldsberg

Apfelernte in Dippoldsberg (Foto: Simone Reuter)
Apfelernte in Dippoldsberg (Foto: Simone Reuter)

Nach einem guten Apfeljahr hat die Kreisgruppe Fürth dieses Jahr zum ersten Mal eigenen Apfelsaft produziert. Nach einem sonnigen Erntevormittag auf unserer LBV-eigenen Streuobstwiese in Dippoldsberg, haben wir in der Mosterei Wilhersmdorf mehrere Wagenladungen Äpfel pressen lassen. Ergebnis: 365 Liter Apfelsaft, die wir in 5l-Packs haben abfüllen lassen. Der Saft wird nun als Geschenk für ehrenamtlich Engagierte, bei Veranstaltungen und gegen Spende in der Geschäftsstelle abgegeben. 

Klimawandel - Handlungsbedarf auch in Fürth

 Die Klimakrise wird auch in Mittelfranken zunehmend sichtbar: Infolge von wiederholtem Hitzestress abgestorbene Waldkiefern bei Eltersdorf im April 2020 (Foto: Dr. Rainer Poltz)
Die Klimakrise wird auch in Mittelfranken zunehmend sichtbar: Infolge von wiederholtem Hitzestress abgestorbene Waldkiefern bei Eltersdorf im April 2020 (Foto: Dr. Rainer Poltz)

Der Klimawandel bedroht zunehmend auch die heimische Natur und Artenvielfalt, da viele Tiere und Pflanzen an steigende Temperaturen und häufigere Dürren nicht angepasst sind. Über einige der Gefahren der Klimakrise für unsere Heimat haben wir 2019 weiter unten auf dieser Seite berichtet. Am 25.9.2020 haben sich Fürther LBV-Aktive wieder an der von „Families for Future Fürth“ organisierten Klimastreik-Demo am Dreiherren-Brunnen beteiligt. Knapp 50 Demonstrierende trafen sich zur „Mahnwache für die Erde!“. Zum Schutz vor COVID-19 haben wir freilich mit Mund-Nasen-Bedeckungen und Sicherheitsabständen den Rat aus der Wissenschaft umgesetzt. Letzteres tut die Bundesregierung leider nicht, denn sie hat trotz halbherziger Nachbesserungen im Klimaschutz noch immer kein Maßnahmenpaket vorgelegt, das mit der dringend notwendigen Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C kompatibel ist. Doch auch im privaten und kommunalen Bereich ist noch viel Machbares nicht umgesetzt, etwa in der Mobilität oder im Schutz von Mooren als Kohlenstoffspeicher. Immerhin: Die Stadt Fürth hat beschlossen, „Klimaschutzstadt“ zu werden und die Aufstellung eines „umfassenden Klimaschutzkonzepts“ angekündigt. Angesichts des erheblichen Handlungsbedarfs fordern wir ein ambitioniertes Handeln der Stadt. Eine schnellere Reduzierung der Luftverschmutzung als bisher und die Schaffung von mehr Stadtnatur anstelle von Parkplätzen auch zur Abfederung zukünftiger extremer Hitzestaus müssen höchste Priorität in der Kleeblattstadt haben.

Aufruf zum globalen Klimastreik am 25.9.2020

Klimastreik in Nürnberg

Wann: 25.9.2020, Beginn 12:15 Uhr

Wo: Nürnberg, Kreuzung Frauentorgraben/Färbertor

Wer: Mitarbeiter*innen der Landesgeschäftsstelle und alle weiteren interessierten Mitglieder und Freunde des LBV

 

Neben der Demo in Nürnberg wird auch in Fürth für das Klima gestreikt. In Fürth findet der Streik in Form einer Mahnwache für die Erde statt.

Wann: 25.9.2020, 16:00-17:00 Uhr

Wo: Fürth, Dreiherrenbrunnen (Schwabacher Straße 32)

Wer: Alle interessierten Mitglieder und Freunde des LBV

Mitzubringen: Blaue Kleidung und eine Sitzgelegenheit

 

Wir wissen: In Zeiten der Corona-Pandemie sollten große Menschenansammlungen vermieden werden. Aber das Thema Klimaschutz ist extrem wichtig und wir müssen ein Zeichen setzen. Wenn ihr an der Demo teilnehmt, beachtet die geltenden Hygienestandards und leistet den Anweisungen des Veranstalters unbedingt Folge.

Plakete "Schwalbenfreundliches Haus" vergeben

Familie Lohbauer bei der Übergabe der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" (Foto: Hans-Georg Müller)
Familie Lohbauer bei der Übergabe der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" (Foto: Hans-Georg Müller)

Die Kreisgruppe Fürth hatte sich 2019 dem Gebäudebrüterprojekt des LBV in Bayern angeschlossen und heuer zu ersten Mal Fürth intensiv nach Mehlschwalben, Rauchschwalben und Mauersegler abgesucht.

 

Familie Lohbauer aus Stadeln, der wir die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ überreichen durften, konnte allein 34 Rauchschwalben- und 3 Mehlschwalbennester vorweisen. Dabei wurden pro Nest etwa 4 Junge großgezogen. Also über den Daumen gepeilt : mindestens  180 Schwalben verließen die Nester des Bauernhofs  nach der Brutsaison 2020.

 

Die Fürther Gesamtzählung von belegten Altnestern und neu gefundener Nester ergab für 2020 bei den Mehlschwalben 139 und bei den Rauchschwalben 47 Nestfunde. Im Vergleich zu Erlangen und Nürnberg können wir für 2020 sogar den ersten Platz beanspruchen. Bei den Mauerseglern, deren Nester versteckter und daher schwieriger zu finden sind, ergab sich folgendes Bild: 22 belegte Altnester und 19 neu gefundene Nester, also 41 Fundstellen. Hier liegen wir noch deutlich hinter Erlangen und Nürnberg. Aber wir steigen ja erst ein. Mauersegler und Schwalben als Kulturfolger sind jedenfalls auffällige Vögel in Fürth und prägen das Stadtbild. Eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse von 2020 kann man demnächst auf unserer Website unter Gebäudebrüterschutz nachlesen.

Spektakulärer Wildbienenfund im Fürther Rednitztal

Wildbienenkenner der LBV-Kreisgruppe Fürth haben überraschend ein kleines Vorkommen der in Bayern und bundesweit vom Aussterben bedrohten Mohn-Mauerbiene (Osmia papaveris) entdeckt. Eigentümlich ist, dass diese 9-12 mm lange Biene Ihre Nester mit abgenagten Stückchen von Blütenblättern (meist vom Klatschmohn) samtartig austapeziert. Daraufhin legt sie in der Niströhre einen mit Nektar vermengten Pollenvorrat an. Nachdem sie darauf ein Ei gelegt hat, faltet sie die Mohnblütenstückchen darüber und scharrt das Nest zu. Die nach wenigen Tagen schlüpfende Larve ernährt sich von dem Proviant und entwickelt sich bis zum nachfolgenden Jahr zum fertigen Insekt.

 

Drei Bodennester wurden im lückig bewachsenen Randbereich einer als „für Bienen und Hummeln“ beschilderten neuen Blühfläche bereits im Juni 2020 entdeckt. Seit dem Volksbegehren Artenvielfalt legen Privatinitiativen vermehrt Blühflächen an. 2016 stand auf dem heutigen Nistbereich der Mohn-Mauerbiene ein Getreideacker mit einem artenarmen Randsaum. Demgegenüber steht auf der Fläche heute die von zahlreichen Insekten besuchte vielfältige Blühfläche. Das Beispiel belegt eindrucksvoll, wie wertvoll Blühflächen mit heimischen Pflanzen für den Artenschutz sind.

Mehr Informationen zu diesem Nachweis finden Sie hier: 

Aktueller Bericht zur Lage der Natur alarmierend: Auch Bayern ist in der Pflicht zu handeln - Schutz des Grünlands gelingt durch konsequente Umsetzung des Volksbegehrens

Anlässlich des am 19.5.2020 von BfN und BMU veröffentlichten Berichts Die Lage der Natur in Deutschland fordert der LBV, genauso wie sein bundesweiten Partner NABU, Bund und Länder zu einem konsequenteren Einsatz für den Naturschutz auf. Denn mehr als zwei Drittel der nach EU-Naturschutzrichtlinien zu schützenden Arten befinden sich in einem ungünstigen Erhaltungszustand, mehr als ein Drittel dieser Arten und fast die Hälfte der Lebensraumtypen weisen einen negativen Entwicklungstrend auf. In Bayern betrifft dies insbesondere auch blütenreiche Mähwiesen im Flachland und in den Alpen, deren Zustand sich weiter verschlechtert. Darauf wurde bereits im Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland explizit verwiesen. „Bayern muss nun gerade für den Schutz des artenreichen Grünlands einen wesentlichen Beitrag leisten. Dies gelingt nur durch eine konsequente Umsetzung seines durch das Volksbegehren verbesserten Naturschutzgesetzes,“ fordert Dr. Norbert Schäffer. Mehr dazu finden Sie in diesem pdf-Dokument. 

pdfA-43-20 Aktueller Bericht zur Lage de
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Im Einsatz für den Kiebitz

Kiebitz (Foto: Gunther Zieger, LBV-Bildarchiv)
Kiebitz (Foto: Gunther Zieger, LBV-Bildarchiv)

Der Kiebitz ist ursprünglich ein Wiesenbrüter. Noch vor 50 Jahren war er auf den Feldern und Wiesen in Deutschland häufig zu sehen. Heute ist er aus vielen Agrarlandschaften verschwunden und gilt als „stark gefährdet“. Am liebsten nistet er in Feuchtwiesen. Allerdings ist dieser Lebensraum durch Trockenlegungen und Grünlandumbruch selten geworden. Obwohl sich der standorttreue Kiebitz als sehr anpassungsfähig erwiesen hat und mittlerweile vermehrt Ackerflächen nutzt, ist der Bruterfolg dort einfach zu gering. Entsprechend haben die Brutbestände in Bayern in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. In den letzten 30 Jahren sind die Bestände um fast 90 Prozent zurückgegangen. Mehr zum Kiebitzschutz im LBV erfahren Sie hier! Wenn Sie für Projekt spenden möchten, freuen wir uns. 

Digitale Vortragsreihe: Vortrag "Simple Naturschutztipps für Garten & Balkon"

Blumenkasten Bienenrestaurant (Foto: Birgit Helbig, LBV-Bildarchiv)
Blumenkasten Bienenrestaurant (Foto: Birgit Helbig, LBV-Bildarchiv)

Der dritte Vortrag unserer digitalen Vortragsreihe mit Dr. Rainer Poltz findet statt am Montag, den 25. Mai 2020, 19:00-19:45 Uhr, anschließend beantwortet der Referent Ihre im Chat gestellten Fragen. 

 

Infolge der derzeitigen Einschränkungen wegen des Coronavirus haben viele Menschen mehr Zeit als sonst für ihren Garten oder Balkon. Nicht zuletzt lädt das anhaltend schöne Wetter zu Aktivitäten im Garten oder auf dem Balkon ein. Im dritten Vortrag geht es daher um Naturschutztipps für Balkon und Garten. Selbst mit simplen Maßnahmen für den Hausgebrauch lässt sich das eigene Stück Grün vor der Haustür für den Artenschutz und für spannende Naturbeobachtungen aufwerten. Auch wenn der Balkon gewöhnlich kleiner als ein Garten ist, bietet er für Naturbeobachtungen doch einen Vorteil. Näheres erfahren Interessierte im Vortrag.

 

 

Stunde der Gartenvögel - zählen Sie  mit vom 8. bis 10. Mai 2020!

Vom 8. bis 10. Mai 2020 geht es wieder einmal um die Vögel in Ihrem Garten. Bei der gemeinsamen Mitmachaktion "Die Stunde der Gartenvögel" von LBV und NABU zählen Sie eine Stunde lang Ihre Vögel und melden diese Zahlen. Ihre Daten und die tausender anderer Naturfreunde geben Antworten auf brennende Frage und helfen uns dabei, Neues über die Vögel in Bayerns Gärten herauszufinden. Nähere Infos zu unserer Zählaktion finden Sie unter https://www.lbv.de/mitmachen/stunde-der-gartenvoegel/

 

Damit Sie sich beim Zählen leichter tun, können Sie sich Meldebogen und Zählhilfe auch hier herunterladen.

Meldebogen Stunde der Gartenvoegel 2020
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SdG_2020_Zählhilfe.pdf
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Neue Nistmöglichkeiten für Turmfalken

Günter Löslein, Andrea Vogel und der neue Turmfalkenkasten (Bild: Kurt Hussong)
Günter Löslein, Andrea Vogel und der neue Turmfalkenkasten (Bild: Kurt Hussong)

Mit musikalischer Begleitung durch Nachtigall, Mönchs-, Klapper-, u. Gartengrasmücke wurde am 26.04.2020 durch Günter Löslein und Kurt Hussong auf dem Grundstück von Andrea Vogel (ca. 4ha) ein neuer Nistkasten für Turmfalken installiert.